2014-11-03 Dorfentwicklungskonzept470Zu einer Sondersitzung traf sich die CDU-Fraktion um über die Planungen in den Ortsteilen und über die

entsprechenden Förderprogramme zu diskutieren.

Zunächst berichteten Bürgermeister Hubertus Mühling und der Fraktionsvorsitzende Johannes Schulte über den gemeinsamen Besuch des "Fördermarktes" , der am 21.10.2014 von der Bezirksregierung in Arnsberg veranstaltet wurde.

"Der Fördermarkt hat uns gezeigt, wie wichtig es war, das Dorfentwicklungskonzept zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern  auf den Weg zu bringen. Ohne Konzepte keine Förderung!  Dieses, von der CDU-Balve initiierte, Zukunftspapier versetzt uns in die Lage, umfangreiche Förderprogramme zu beantragen.  Zudem profitieren wir von der sehr hohen Fachkompetenz in punkto Förderung  unseres Bürgermeisters ", so  Johannes Schulte.

Hubertus Mühling hob die gute Zusammenarbeit mit den Dezernaten und Mitarbeitern der Bezirksregierung hervor. "Die Bezirksregierung hat ein großes Interesse daran, dass die Kommunen im ländlichen Raum von den EU-Förderprogrammen profitieren. Und Balve ist hier wirklich sehr gut aufgestellt!" Hubertus Mühling ist zudem vorsichtig optimistisch, dass die Region Neuenrade-Balve-Sundern-Arnsberg bei der LEADER-Bewerbung erfolgreich abschneidet.

Danach wurden die aktuellen Entwicklungen und Planungen des Dorfentwicklungskonzeptes diskutiert.  Nachdem auf Initiative der CDU-Fraktion im Haushalt 2014 entsprechende Planungskosten eingestellt wurden, haben die Ortsvorsteher Hubertus Schweitzer und Martin Danne in den Ortsteilen Volkringhausen und Eisborn Bürgerversammlungen einberufen, um mit der Bevölkerung über die erstellten Pläne zum Thema "Dorfmitte" zu diskutieren. Außerdem befasst sich Ortsvorsteherin Barbara Wachauf mit dem Arbeitskreis "Sokola.de" intensiv mit den weiteren Nutzungsmöglichkeiten der Grundschule Langenholthausen. Die Resonanz in allen drei  Dörfern war und ist auch bei diesen Projekten sehr groß.

Die Ergebnisse von diesen Bürgerversammlungen, aber auch die Entwicklung in den anderen Ortsteilen, wurden der Fraktion von den Ortsvorstehern und Bürgermeister Hubertus Mühling vorgestellt.

Aufgrund der großen Resonanz und  der hervorragenden Chancen, sowohl die aktuellen Projekte, als auch die zukünftigen Maßnahmen in den Dörfern und Stadtmitte entsprechend gefördert zu bekommen , hat die CDU-Fraktion beschlossen, umfangreiche Investitionen in den Haushalt der nächsten Jahre einzustellen.

Abschließend wurden weitere Konzepte andiskutiert, die Balve zukunftsfest machen könnten. 

"Diese Konzepte werden wir in den nächsten Wochen dahingehend prüfen, ob diese uns in Balve weiterhelfen!" so Johannes Schulte abschließend.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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