Um sich einen Eindruck über die Arbeit der Fairtrade-Gruppe machen zu können, hat der Fraktionsvorsitzende Johannes Schulte die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe zu

einem Informationsaustausch in die letzte CDU-Fraktionssitzung eingeladen.

Auf Initiative der CDU wurde seinerzeit der Prozess angestoßen, dass Balve Fairtrade-Stadt wird. Dies ist im vergangenen Jahr mit einer schönen Veranstaltung im Schulzentrum unter großer Beteiligung der Bevölkerung gefeiert worden. Das Siegel "Fairtrade-Stadt" wird von Transfair Deutschland zunächst für zwei Jahre vergeben. Danach folgt eine Re-Zertifizierung durch den Dachverband. Bei dieser Maßnahme werden die Fortschritte in Bezug auf den fairen Handel in der Stadt überprüft. Es ist wichtig, dass die Stadt eine Vorbild-Funktion in dieser Sache übernimmt, damit alle Bürgerinnen und Bürger, Gruppierungen und Vereine der Stadt sich auf das Thema einlassen und sich dafür öffnen. Über die Homepage der Stadt Balve erhält man reichhaltige Informationen zur Kampagne "Fairtrade Stadt".  Die Ortsvorstehrinnen und Ortsvorsteher überreichen bei ihren Besuchen verstärkt Fair-Schenkkörbe und auch im Rathaus wird fairer Kaffee angeboten.

Weitere Umsetzungspunkte mit dem Verwenden fairer Produkte in der Zukunft könnten etwa die Zubereitung der Mahlzeiten in den Kindergärten, die Bestückung des Kiosks im Jugendzentrum oder auch das Überreichen von Blumenpräsenten zu offiziellen Jubiläen sein.

Die CDU-Fraktion wird die Steuerungsgruppe weiterhin unterstützen und bei der Umsetzung bestimmter Kriterien behilflich sein.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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