Riesiger Andrang: CDU besichtigt Hochregallager von AEZ in Garbeck

2014-05-12 Gruppe470Schlichtweg überwältigt war Klaus Küfer, Geschäftsführer von AEZ Leichtmetallräder, von dem großen Interesse am neuen Hochregallager im Gewerbegebiet Braukessiepen, dass im Rahmen der Veranstaltungsreihe "CDU vor Ort" besichtigt wurde. Um die 100 Personen waren auf Einladung des CDU-Stadtverbandes gekommen, um einen Blick hinter die Kulissen des Neubaus zu werfen. Unter ihnen konnte der Vorsitzende Guido Grote auch Landrat Thomas Gemke, Bürgermeister Hubertus Mühling und die Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser begrüßen.

Wie wichtig die Erweiterung des Gewerbegebietes ist, machte Bürgermeister Hubertus Mühling an drei Zahlen fest: AEZ hat in einem ersten Schritt 8 neue Arbeitsplätze in Balve geschaffen, weitere sollen folgen. Von den ausgewiesenen 57.000 qm Gewerbefläche in Garbeck sind bereits 50.000 qm verkauft. "Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn die CDU nicht darauf gedrängt hätte, neue Gewerbeflächen auszuweisen" ergänzt der Fraktionsvorsitzende Johannes Schulte. Zusammen mit Guido Grote sind sich Mühling und Schulte einig, dass die CDU somit den Wirtschaftsstandort Balve für die Zukunft attraktiv gemacht und dafür gesorgt hat, dass sich neue Firmen ansiedeln können. Auch mit Blick auf die zukünftigen Gewerbesteuereinnahmen durch die Neuansiedlung der Firma AEZ zeigten sich die heimischen Christdemokraten zufrieden. 2014-05-12 CDU AEZ470

Klaus Küfer berichtete bei der Führung von den Schwierigkeiten beim Bau des Hochregallagers, dass 7 Meter in den Fels gebaut wurde. 20 Meter hoch, fast 100 Meter lang und 50 Meter breit ist das Hochregallager, wobei dazu noch ein Verwaltungstrakt und die Verladeflächen hinzukommen. Dabei wurden insgesamt über 16 Millionen Euro in den neuen Standort Balve investiert. Es ist also genügend Fläche vorhanden, um die 700.000 Räder lagern zu können. Mit einer Jahresproduktion von 2,5 Millionen Rädern, davon alleine 1,2 Millionen am Produktionsstandort Neuenrade, kann sich AEZ im sogenannten "After Markt" als größter Hersteller Deutschlands bezeichnen. Das heißt, es wird ausschließlich an Händler und Autowerkstätten und nicht an die Automobilhersteller geliefert. Möglich ist das nur durch einen hohen Automatisierungsgrad, wie sich die Besucher beim Blick ins Hochregallager selbst überzeugen konnten. Derzeit läuft der Testbetrieb, aber am 23. Juni wird AEZ mit dem Einlagern der ersten Räder beginnen.