Müller Tobias150

Lieber Herr Schnadt,

zunächst einmal vielen Dank für das Lebenszeichen von Ihnen in der gestrigen Ausgabe der Westfalenpost. Nachdem Ihr Afghanistan - Einsatz nun offensichtlich doch nicht  erforderlich / gewünscht wurde, haben nicht nur wir uns Sorgen und Gedanken zu Ihrem Verbleib, Ihrem Wohlergehen und Ihren weiteren Zukunftsplänen gemacht.

Aber spätestens seit Ihrem gestrigen Interview haben wir ja nun die Gewissheit, dass Sie wohlauf sind, Sie nichts von Ihrer Angriffslust eingebüßt haben und den Balver Bürgern auch weiterhin mit Ihren stets wohlgemeinten und überaus wertvollen Ratschlägen zur Verfügung stehen werden.

Im Rahmen des gestrigen Interviews haben Sie allerdings (abermals) einige Aussagen getätigt, die so nicht zutreffend sind. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle Folgendes richtig stellen:

1.    Es stimmt, dass die Grundschule (GS) in LA  bereits seit Jahren den integrativen Ansatz gelebt hat. Dadurch hatte sich diese GS einen guten Ruf aufgebaut und war hierfür über die Stadtgrenzen hinweg bekannt und geschätzt. Aus diesem Grund wurden an der GS in LA auch in den vergangenen Jahren schon Kinder ausserhalb der Balver Stadtgrenzen angemeldet und erfolgreich unterrichtet. Diese Tatsache scheint Ihnen als Vorsitzender des Schulausschusses offensichtlich nicht bekannt gewesen zu sein. Ebenso sollten Sie eigentlich wissen, dass die damaligen Schulbezirksgrenzen schon vor vielen Jahren aufgehoben wurden, und den Eltern somit grundsätzlich eine freie Wahl des gewünschten Schulstandortes zusteht.

2.    Sie behaupten, dass die Schülerzahlen in LA ausgereicht hätten, um die GS zwei weitere Jahre zu erhalten. Dies ist schlichtweg falsch, und es ist für uns auch nicht nachvollziehbar, wie Sie solch eine Behauptung aufstellen können. Für das Schuljahr 2013/2014 gab es in Langenholthausen lediglich 12 Anmeldungen. Gesetzlich vorgeschrieben ist jedoch eine Mindestklassenstärke von 15 Schülern. Somit wurde die erforderliche Mindestklassenstärke nicht erreicht. Wie Sie nun noch zu der Annahme kommen, die Anmeldezahlen würden auch in dem kommenden Schuljahr (2014/2015) ausreichen bzw. über der erforderlichen Mindestklassenstärke von 15 liegen, entzieht sich unserer Kenntnis und wird vermutlich für immer ein Rätsel bleiben. Da es ja an der GS LA in diesem Jahr gar kein Anmeldeverfahren mehr gegeben hat, ist Ihre Aussage in keinster Weise fundiert und entbehrt jeglicher Grundlage.

3.    Wir möchten Sie noch an die von Ihnen geleitete Sitzung des Ausschusses "Schule, Kultur, Soziales, Sport" am 14. September 2011 erinnern. In dieser Sitzung wurde einstimmig - also auch mit Ihrer Stimme - unter Tagesordnungspunkt 3 folgendes beschlossen: "Sollte eine Klassenstärke die untere Grenze der Bandbreite des Klassenfrequenzhöchstwertes (damals noch 18 Schüler /-innen) am Teilstandort Langenholthausen in den darauffolgenden Jahren nicht erreichen, wird dieser aufgelöst."

Da fragen wir uns natürlich, woher denn nun Ihr Sinneswandel rührt und warum Sie sich denn nicht schon früher für den Erhalt der GS in LA eingesetzt haben (wir haben Sie jedenfalls bei den meisten Veranstaltungen, wo es konkret um den Erhalt der GS in LA ging, nicht begrüßen können).

Und wir können uns sogar noch an Aussagen Ihrerseits erinnern, wonach Sie die GS in LA am liebsten schon vor Jahren geschlossen hätten (als wir in LA noch mit allen verfügbaren Mitteln für das Überleben unserer GS gekämpft haben).

Aber es gibt ja ein schönes Sprichwort: "Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern!"

Abschließend möchte ich (Tobias Müller) noch darauf hinweisen, dass ich selbst zwei Kinder habe, die aktuell in der GS LA unterrichtet werden, und die beide im Sommer dieses Jahres zur GS nach Balve wechseln müssen. Dementsprechend bin ich also ein unmittelbar betroffener Elternteil.
Glauben Sie da ehrlich, dass ich in Langenholthausen der Schließung unserer GS zugestimmt hätte, wenn es auch nur eine realistische Chance auf Erhalt/Fortführung dieser tollen Schule gegeben hätte?!?

Tobias Müller
Guido Grote
Ortsunion LA


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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