Marco Voge als Kreistagskandidat für Balve nominiert

2013-11-25 CDU Balve Nominierung Kreistag450

Marco Voge wird als Kandidat für Balve am 25. Mai 2014 bei der Wahl des Kreistages antreten. Hierzu nominierten die CDU Mitglieder Voge einstimmig am gestrigen Montag im Gasthof König-Fabry in Beckum. Er tritt damit die Nachfolge von Maria Gödde an, die auf eine weitere Kandidatur verzichtete, um den Weg frei für einen Generationswechsel zu machen. Sie blickte auf die letzten fünf Jahre zurück und konnte feststellen, dass es ihr Spaß gemacht habe und freute sich, dass sie es miterleben durfte, dass die Umgehungsstraße in Garbeck für den Verkehr freigegeben wurde.

Der 33-jähre Marco Voge ist Leiter des Büros des Landtagsabgeordneten Thorsten Schick aus Iserlohn und bewirbt sich zum ersten Mal für den Kreistag. Er ist verheiratet und hat zusammen mit seiner Frau eine Tochter. Voge war bereits Sachkundiger Bürger beim Märkischen Kreis als auch bei der Stadt Balve. Darüber hinaus ist er seit 14 Jahren Mitglied im CDU-Kreisvorstand, dessen Pressesprecher er aktuell ist. Darüber hinaus ist er Pressesprecher der CDU in Balve und der CDU Südwestfalen. Seit Februar dieses Jahres gehört er als Schriftführer dem Vorstand seiner Schützenbruderschaft in Mellen an. "Marco Voge bringt viel Erfahrung und Sachverstand mit und daher glauben wir, dass wir zusammen mit Landrat Thomas Gemke den Balver Bürgerinnen und Bürgern ein sehr gutes Personalangebot unterbreiten" so der Chef der CDU Balve, Guido Grote. Als sogenannter Ersatzvertreter wurde von den Mitgliedern Theodor Willmes einstimmig ins Rennen für die offizielle Aufstellung des CDU-Kreisverbandes am kommenden Samstag im Neuenrader Kaisergarten geschickt.

Im Anschluss an die Nominierung referierte Landrat Thomas Gemke über den Märkischen Kreis. Er ging dabei darauf ein, dass in Südwestfalen und damit auch bei uns vor der Haustür die größte Industriedichte in Nordrhein-Westfalen herrsche. Insbesondere die Automobilzulieferer, die Armaturenhersteller und die Leuchten Industrie tragen dazu bei. Er machte jedoch abschließend deutlich, dass sich trotz der wirtschaftlichen Stärke dies leider nicht bei den Finanzmitteln des Landes widerspiegeln würde. So leben über 60 Prozent der Bevölkerung auf dem Land in NRW. Sie bekommen jedoch nur 40 Prozent der Zuweisungen. Es findet nach Ansicht des Landrats eine Umverteilung ins Ruhrgebiet statt. Nur so ist es zu erklären, dass der Landesregierung die Menschen pro Kopf im Märkischen Kreis 221 Euro und in Dortmund 786 Euro wert sind. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Johannes Schulte stellte nur fest: "Wenn vor allem das Land, aber auch der Bund die Kommunen nicht mit ausreichend Geld ausstatten und immer neue Aufgaben auf die Städte abwälzen, können wir die Lampen ausmachen. Darüber hinaus stellt er sich vehement die Frage, ob wir uns diesen Staat mit diesen hohen Standards noch leisten können".