2013-09-03 CDU Balve Evangelische Kirche450

Auf eine ungewöhnliche Art und Weise begann der jüngste Termin der Veranstaltungsreihe "CDU vor Ort" bei der Evangelischen Kirchengemeinde in Balve. Pfarrer Christian Weber begrüßte zusammen mit dem Leitungsgremium der Gemeinde, den acht Presbytern, den Vorstand der heimischen Christdemokraten mit einer Andacht. Ebenso waren die CDU-Bundestagskandidatin Christel Voßbeck-Kayser, der Bürgermeister Hubertus Mühling und der Landrat Thomas Gemke der Einladung gefolgt.

Nach einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer stellte sich die Gemeinde mit ihren vielfältigen Aufgaben vor. Über 100.000 Gläubige im Kirchenkreis Iserlohn, der 24 Gemeinden neben Balve umfasst und ca. 2.500 Gemeindemitglieder leben ihren Glauben in Balve.

Wozu ist Kirche da? Dieser Frage ging Pfarrer Christian Weber mit den Gästen auf den Grund. Deutlich wurde dabei, dass es immer schwieriger wird, ehrenamtliche für die Arbeit in der Gemeinde zu begeistern. Dass die Bindungswirkung verloren geht, ist nach Ansicht der Diskutanten jedoch ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Man konnte nur nach den Ursachen forschen.

Guido Grote, Stadtverbandsvorsitzender der CDU in Balve, zeigte sich sehr erfreut über den Einblick in das Gemeindeleben. "Wir wollen Brücken bauen und auf die Menschen zugehen und von ihren Problem erfahren, damit wir diese in konkrete Politik in Balve umsetzen können." Einen Wunsch konnten die Vertreter der heimischen Mehrheitspartei auch direkt mitnehmen. Durch den starken Verkehr auf der Hönnetalstraße ist eine Querung zwischen Gemeindehaus und Kirche mitunter lebensgefährlich. Der Bürgermeister und der Landrat machten sich nach dem geäußerten Wunsch Notizen, um das Anliegen zu prüfen.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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