2013-09-05 MIT GroteII450

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) besichtigt in regelmäßigen Abständen Unternehmen und Handwerksbetriebe. Eben an dieser Schwelle setzte der Besuch bei der Goldbäckerei Grote in Balve an. Ein klassischer Handwerksbetrieb der jedoch über die Jahre hinweg zu einem mittelständischen Unternehmen mit heute 140 Angestellten wurde. " Eine beachtliche Leistung - hier wird deutsches Unternehmertum gelebt. Innovativ, bodenständig und regional verwurzelt" befand die CDU-Bundestagskandidatin Christel Voßbeck-Kayser.

Senior Chef Charly Grote hatte die Mittelstandspolitiker der CDU eingeladen, damit sie einen Blick hinter die Kulissen werfen konnten. Dabei wurde die Familientradition an gleich mehreren Stellen deutlich. Seit nunmehr 100 Jahren besteht die Goldbäckerei in dritter Generation und die vierte Generation steht mit Carl Grote nach handwerklicher Ausbildung und seinem abgeschlossenen Studium in den Startlöchern. Charly Grote freute sich, dass das Unternehmen gut für die Zukunft aufgestellt sei. Er machte dies anhand von mehreren Investitionen in den letzten Jahren deutlich.

Die Verwurzelung vor Ort, die persönliche Bekanntheit und das Engagement im ehrenamtlichen Bereich seien neben den Angestellten das Erfolgsrezept von Grote. Insbesondere hob der Seniorchef das Engagement in Uganda hervor. Aber stolz sei man vor allem auf die hohe Quote an Auszubildenden. Derzeit werden 13 junge Menschen in der Backstube zu Bäckern oder im Verkauf ausgebildet. Seit über zehn Jahren möchte man damit dem Fachkräftemangel vorbeugen. Aber auch der Kontakt zu den Grundschulen und den weiterführenden Schulen in Balve wird dadurch regelmäßig gepflegt, indem Besuche in der Backstube zum Erlebnis werden.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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