2013-07-24 Balver Begegnungen450

Als einen vollen Erfolg bezeichnete der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Guido Grote die Auftaktveranstaltung Balver Begegnungen. Zum Thema "Standort Balve - Zukunft im ländlichen Raum" hatten die heimischen Christdemokraten zusammen mit dem Stadtmarketing zur Diskussion in die Sparkasse eingeladen. Über 60 Interessierte konnte Grote zusammen mit der Geschäftsführerin des Stadtmarketing Stephanie Kißmer bei hochsommerlichen und schwülen Temperaturen begrüßen. Nach einem Grußwort der CDU-Bundestagskandidatin Christel Voßbeck-Kayser stand zunächst ein Impulsvortrag vom CDU-Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg aus dem Hochsauerland auf der Tagesordnung.

Sensburg stellte zunächst fest, dass die CDU die Südwestfalenpartei sei. Es sei eine gute Zusammenarbeit auf den verschiedenen Ebenen von Europa bis hin zu den Städten und Gemeinden festzustellen. Ebenso ging der Bundestagsabgeordnete auf die Rahmenbedingungen in Südwestfalen ein. Er strich dabei die wirtschaftliche Stärke heraus, verwies aber auch zugleich auf einige Probleme wie Fachkräftemangel und immer höhere Auflagen und Vorschriften. Er lobte dabei die Kreativität der mittelständischen Unternehmen, die sich zu ihren jeweiligen Städten bekennen und sich vielfach dort einbringen. Um auch zukünftig die drittstärkste Wirtschaftsregion in Deutschland zu bleiben, müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, wie es unter Bundeskanzlerin Angela Merkel trotz der Krise gelungen sei. Man müsse sich um die kümmern, die Arbeitsplätze schaffen. Sensburg verwies dabei auf die 42 Millionen Angestellten bzw. die 30 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Einen solchen Wert hat es seit der Wiedervereinigung noch nicht gegeben. Mit Blick auf die europäischen Nachbarländer sei es sehr bemerkenswert, wie gut Deutschland dank des Handelns der CDU geführten Bundesregierung aus der Krise gekommen sei.

In der sich anschließenden Diskussion nahmen neben Sensburg auch der Bürgermeister Hubertus Mühling und der Geschäftsführer von Chemie Wocklum, Wilhelm Hertin, auf dem Podium Platz. Sensburg rief dazu auf, die Arbeit im Ehrenamt noch besser anzuerkennen. Das zeichne das Miteinander in Südwestfalen und speziell im Sauerland aus. Mühling ergänzte dies durch eine beeindruckende Zahl. Nahezu 200 Vereine verteilt auf ca. 12.000 Einwohner gibt es in Balve. Auch sprach man über das Image der Region. Einhellige Meinung war, dass man sich mehr zum Standort Balve bekennen und positiv darüber sprechen solle. Darüber hinaus wurde das Engagement von Wilhelm Hertin mit Blick auf das neu gegründete Medizinische Versorgungszentrum am ehemaligen Standort des Krankenhauses Balve gewürdigt. Man habe sich den Herausforderungen gestellt. Und nach Meinung des Unternehmers sei dies ein wichtiger Standortfaktor für Balve.

Patrick Sensburg regte an, insbesondere Jugendliche für unsere Region zu begeistern. Auch höher- und hochqualifizierten Arbeitskräften müssen Perspektiven im heimischen Raum gegeben werden. Hierzu sind Kontaktbörsen und Netzwerke wie z. B. "Homebase Sauerland" unterstützend und hilfreich. Sensburg forderte die heimischen Unternehmer auf, auch alternativ um Arbeitskräfte mit engem Bezug zur heimatlichen Region zu werben.

"Ziel unseres Handelns ist, den Standort Balve zu stärken. Dafür war die Auftaktveranstaltung zu den Balver Begegnungen ein sehr guter Schritt. Wir werden uns z. B. mit dem Dorfentwicklungskonzept weiter dafür einsetzen, dass unsere Heimatstadt mit den Dörfern lebenswert bleibt" so Guido Grote abschließend, der die lebhafte Podiumsdiskussion moderierte.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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