Das Anmeldeverfahren zur Sekundarschule für das kommende Schuljahr ist abgeschlossen. Es ist kein Geheimnis, dass das Votum der Eltern nicht den Vorstellungen der CDU-Fraktion entspricht. Aber als demokratische Partei werden wir das Ergebnis des Anmeldeverfahrens akzeptieren. Die CDU hat sich für die Sekundarschule nach kooperativem Modell stark gemacht, da wir mit einer attraktiven Schulform das Schulzentrum mittel- und langfristig sichern wollten. Die kooperative Form hätte alle Qualitätsmerkmale des bisherigen Systems 1:1 übernommen und wäre eine Schule für alle Kinder, die nicht zum Gymnasium gehen würden, gewesen. Die Chance zur Errichtung der neuen Schulform gab es nur für das Schuljahr 2013/14. Die Übergangsquote zum Gymnasium war ein sehr großes Hindernis für die Sekundarschule, aber auch für die Zukunft für die Real- und Hauptschule wird die Quote zu einem Problem. Ebenfalls war die öffentliche Diskussion zu diesem Thema ein Grund dafür, dass bei vielen Eltern die Verunsicherung bis zuletzt groß war. In diesem Zusammenhang danken wir ausdrücklich den Elterninitiativen aus Garbeck und Beckum, die sich für die Sekundarschule so stark engagiert haben.

Die CDU in Balve wird alles daran setzen, das Schulzentrum in Balve so lange wie möglich zu erhalten. Die CDU war immer von der Qualität der Hauptschule und der Realschule überzeugt. Dies ist auch immer von Seiten der Partei in den zahlreichen Gesprächen mit Vertretern beider Kollegien zum Ausdruck gebracht worden. Für uns heißt es nun, nach vorn zu schauen und den Schulstandort Balve mit geeinten Kräften zu sichern.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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