Sehr geehrter Herr Schnadt,

zum wiederholten Mal sehen wir uns gezwungen, auf einen Ihrer provozierenden Leserbriefe zu reagieren.

1. Es verwundert uns doch sehr, dass Sie die Inhalte unserer Bürgerversammlung kritisieren, obwohl Sie selbst bei dieser Versammlung gar nicht anwesend waren.


2. Es ist immer sehr einfach Oppositionsarbeit zu machen und die Arbeit der Mehrheitspartei zu kritisieren, wenn man selbst nicht in der Verantwortung steht. Daher erläutern Sie uns und den Langenholthauser Bürgern doch bitte mal, wie Sie unsere Grundschule glauben retten zu können. Wir sind sehr gespannt und für jeden ernstgemeinten und realistischen Vorschlag dankbar. Allerdings stellt sich dann natürlich auch die Frage, warum Sie mit Ihrem Patentrezept bislang hinter dem Berg gehalten und sich bislang eben nicht für den Erhalt unserer Grundschule eingesetzt haben?!? Zumal Sie als Vorsitzender des Schulausschusses dazu alle Möglichkeiten hatten. Ein Blick in das Gesetz bzw. die Verordnungen würde für Klarheit sorgen. So wie es ist, haben wir es auch auf der Versammlung dargestellt. Aber diese Information konnten Sie ja nicht haben, da Sie nicht auf der Versammlung waren und Ihr Informant dies anscheinend nicht in Gänze wiedergegeben hat.

Es bleibt festzuhalten: Die CDU kümmert sich um die Belange der Menschen. Sie bereitet intern und mit Experten Vorschläge für Probleme in unserer Heimatstadt vor. Ebenso werden Veranstaltungen organisiert, um die Bürger zu informieren und mit ihnen zu diskutieren. Ihre Meinungen aufzunehmen und gemeinsam an Problemlösungen zu arbeiten. Sie hingegen fallen nicht zum ersten Mal dadurch auf, dass sie genau die entgegengesetzte Meinung der CDU einnehmen und diese jedoch im Gegensatz zur CDU populistisch im Alleingang lautstark nach Außen posaunen. Ob Ihr Verhalten damit zur Problemlösung beiträgt, werden die Bürger in Balve sehr genau beobachten und entscheiden. Es scheint auf jeden Fall Methode zu haben. Ob dies auch mit den Veröffentlichungen hier auf diesen Seiten und den damit unbequemen Wahrheiten bezüglich Ihres Auftretens und der Ihnen sehr wohlgesonnen Berichterstattung einer Balver Zeitung zu tun hat, darüber können wir nur spekulieren. Wenn es so wäre, könnte man es als Retourkutsche bezeichnen. Dies wäre jedoch in der politischen Diskussion nie sachdienlich, sondern dient nur der Profilierung einer einzelnen Person.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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