2013-01-22 Gemke Ziemiak Maximiliane Kayser Voßbeck Kayser Schick500

Christel Voßbeck-Kayser wurde am gestrigen Abend mit einem klaren Votum der Mitglieder für die Bundestagswahl als Direktkandidatin der CDU nominiert. Die 51-jährige Mutter von drei Kindern tritt bereits zum zweiten Mal nach 2009 für die CDU im nördlichen Wahlkreis 150 an, der die Städte Altena, Balve, Hemer, Iserlohn, Menden, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl umfasst. Sie möchte das Direktmandat für die CDU bei der anstehenden Bundestagswahl im September dieses Jahres gewinnen.

Zuvor stellte Voßbeck-Kayser ihr Programm für die anstehende Wahl vor. Dabei machte sie deutlich, dass die CDU geführte Bundesregierung unter Angela Merkel dazu beigetragen hat, dass es den Menschen in Deutschland besser geht und verwies in diesem Zusammenhang auf die niedrigen Arbeitslosenzahlen. "Wir haben kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem." betonte Voßbeck-Kayser mit Blick auf die Schuldenbremse im Bundeshaushalt, die schon früher als vorgeschrieben eingehalten wird. Abschließend betonte sie die Verantwortung, die sie gerne für die Menschen im Märkischen Kreis für Deutschland übernehmen wolle.

Der Hausherr der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Arnsberg, der Geschäftsführer und Obermeister Bernhard Mertens, brachte seine Freude zum Ausdruck, dass die CDU den Kontakt zum Handwerk suche und forderte die CDU gleichsam dazu auf die "Wirtschaftsmacht von Nebenan" zu unterstützen. Ebenso verwies er auf die Beratungsmöglichkeiten des Energieeffizienz- und Umweltzentrum NRW in den der Innung angeschlossenen Räumlichkeiten in Iserlohn-Sümmern.

Ebenso war der CDU Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Armin Laschet nach Iserlohn gekommen, um Christel Voßbeck-Kayser zu unterstützen. Laschet verwies auf die gute Stimmung für die CDU vor der Wahl und machte deutlich, dass "Deutschland ein Industrieland sei und es mit der CDU auch bleiben werde." Dies sei Wichtig für die Arbeitsplätze auch im Märkischen Kreis. In diesem Zusammenhang verwies er auf immer neue Knüppel, die den Unternehmen zwischen die Beine geworfen werden. Beispielhaft machte er es an der Haushaltspolitik der Landesregierung fest. Nirgendwo werde versucht ernsthaft zu sparen. Nur bei der für Südwestfalen wichtigen Infrastruktur wolle die rot-grüne Landesregierung kürzen.

Thorsten Schick, Vorsitzender der CDU im Märkischen Kreis, leitete die Versammlung und freute sich über die breite Unterstützung der zahlreichen Mitglieder für Christel Voßbeck-Kayser. "Wir werden einen spannend Wahlkampf erleben, auf den wir gut vorbereitet sind. Wir werden unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel und hier vor Ort Christel Voßbeck-Kayser mit vereinten Kräften unterstützen", so der Iserlohner Landtagsabgeordneter Schick abschließend.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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