Nun gut, das neue Jahr ist noch nicht allzu alt. Man hätte ja vielleicht davon ausgehen können, dass sich ein gewisser Weihnachtsfrieden auch über die politische Kultur in Balve gelegt bzw. bewahrt haben könnte, zumal unser Ratsmitglied Tobias Müller vor Weihnachten mit seinem Leserbrief, den wir auch hier auf der Homepage veröffentlich haben, hierzu mit seinem Appell sehr deutlich zu aufgerufen hat. Am Samstag, den 5. Januar 2013 hat die Westfalenpost in Balve jedoch den Weihnachtsfrieden wieder gänzlich vergessen und veröffentlich in gewohnter polemischer Art einen Artikel zum Schulzentrum.

Was will uns der Autor mit diesem Artikel wohl sagen? Ist er verbittert, dass ihm kein Interview gegeben worden ist? Man darf sich schon sehr bewusst fragen, warum Tobias Hommel kein Interview gegeben hat. Der geneigte Leser wird aufgrund der tendenziösen Berichterstattung der letzten Wochen wohl sehr schnell zu einem Schluss kommen. Der CDU hat er zunächst die Idee für die Sekundarschule nach dem kooperativen Modell geliefert und auch danach immer mit Rat und Tat zur Verfügung gestanden. Für die Anregungen danken wir ihm, auch im Nachhinein, sehr herzlich. Denn er hat damit maßgeblich dazu beigetragen, eine Idee für einen zukunftsfesten Schulstandort Balve zu entwickeln. Diese Entscheidung mit vielen Experten hat die CDU in unzähligen Sitzungen unter ihrem Leiter Jörg Roland mit viel Herzblut vorbereitet.

Kommen wir einmal auf das Chaos zu sprechen: Woher kommt das wohl? Die CDU hat dieses Chaos nicht veranstaltet! Punkt! Die Ursache ist vielmehr bei einer einzigen Person in der Opposition zu suchen, die auch noch durch zwei weitere Akteure in der Öffentlichkeit flankiert wurde. Denn CDU und SPD haben mit einer Stimme der UWG in einer bemerkenswerten Einigkeit für die Sekundarschule gestimmt, um eben ein Chaos ab dem Schuljahr 2016 zu vermeiden, wenn beide weiterführenden Schulen in Balve zur Disposition stehen würden.

Wir als CDU stellen uns jedoch die Frage, warum werden- trotz schriftlicher Bitte und auch in einem persönlichen Gespräch noch einmal verstärkt - von der Westfalenpost die Vorzüge des beschlossenen kooperativen Modells immer noch nicht dargestellt. Liegt es vielleicht daran, wie der Autor des Artikels freimütig in einem Gespräch bekannte, dass er nicht viel von der Sekundarschule halte? Denn die Fragen, die an die Mitglieder der CDU in diesem Zusammenhang herangetragen werden, sind immer die gleichen. Warum soll es eine Sekundarschule geben? Was hat diese für Vorteile? Welche Unterschiede gibt es? Was stimmt denn jetzt von der Berichterstattung?

Abschließend wollen wir festhalten: Die CDU hat - auch auf dieser Seite - die unterschiedlichen Modell vorgestellt bzw. erklärt, warum das kooperative Modell die richtige Entscheidung für Balve ist. Dies hätten wir uns auch in der Westfalenpost gewünscht. Damit eine echte Entscheidung durch die Eltern gefällt werden kann und sie nicht weiter verunsichert werden.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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