Wir sind nicht sicher, ob allen Beteiligten die Tragweite dieser Entscheidung für die Zukunft unserer Kommune bewusst ist. Uns als heranwachsende und junge Erwachsene ist es ein großes Anliegen, den Schulstandort Balve zu halten. Bei der Entscheidung, nach dem Studium oder der Ausbildung zurück in die Heimat zu kommen und dort eine Familie zu gründen, bzw. direkt vor Ort zu bleiben, ist doch eine der wichtigsten Fragen: Wachsen meine Kinder behütet auf und können sie vor Ort beschult werden?
Balve muss attraktiv für junge Familien bleiben!

Die UWG hat in der Fachausschuss Sitzung vom 30.11.2011 geschlossen für die Sekundarschule gestimmt, es widerspricht unserem Verständnis, wenn man demokratisch gefundene Entscheidungen im Nachhinein in Frage stellt. In Welche Richtung weht das Fähnchen denn momentan?

Die Richtung scheint sich ja durchaus zu ändern. Außerdem sehen wir auch die Elternbefragung als klares Votum pro Schule in Balve. 62% Der Eltern sind für die Errichtung einer Sekundarschule!

Die UWG und alle Gegner der Sekundarschule sollten sich bewusst sein, dass sie mit der Entscheidung gegen eine Sekundarschule auch ein klares Todesurteil gegenüber dem Schulstandort Balve aussprechen! Es sind Fakten, dass sowohl Haupt- als auch Realschule alleine die nötigen Schülerzahlen in Zukunft nicht erreichen werden. Auch Herrn Schnadt sollte klar sein, dass die Realschule ab 2017 die erforderlichen Schülerzahlen nicht mehr erreicht! Da liegt es doch nur nahe, die beiden Schulen in einer Kooperation zusammen zu fassen. Die Bezirksregierung hat diesen Schritt als einzigen Weg zur Rettung des Schulstandortes Balve beschrieben.
Wenn diese Kooperation im Schuljahr 2013/2014 nicht gelingt, dann wird unser Schulzentrum auf Raten sterben! Danach wird es keine Möglichkeit mehr geben eine solche neue Schulform einzurichten.

Wir ermahnen zum Gleichschritt und hoffen, dass politische Differenzen nicht auf dem Rücken zukünftiger Generationen unserer Kommune ausgetragen werden.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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