CDU und SPD sind für die Einrichtung der Sekundarschule

Die aktuelle Befragung der Eltern der Jahrgangsstufen 2-4 der Balver Grundschulen zur Errichtung einer Sekundarschule sehen die CDU und SPD Fraktion als sehr positives Zeichen, diese ab dem nächsten Schuljahr einzurichten. Fast 60 Prozent der Eltern haben sich an der Befragung beteiligt, was die beiden Fraktionen als eine sehr gute und aussagekräftige Quote ansehen. 61 Prozent dieser Eltern können sich ganz bestimmt oder eher die Einrichtung einer Sekundarschule vorstellen. Hingegen sprechen sich nur 38 Prozent eher nicht oder gar nicht für die Errichtung aus. "Dies ist ein super Wert und zeigt uns, dass die Mehrheit der Eltern das Konzept der Sekundarschule unterstützt." sind sich die Fraktionsvorsitzenden Johannes Schulte (CDU) und Cay Schmidt (SPD) einig. Aus diesem Grund fordern die beiden Vorsitzenden die UWG auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben und sich dieser wichtigen Entscheidung nicht zu entziehen und Verantwortung für den Schulstandort Balve zu übernehmen.

Auch die Bezirksregierung wissen die beiden Fraktionen auf ihrer Seite. Wenn in der nächsten Ratssitzung die Sekundarschule eingerichtet wird, wird die Bezirksregierung diesem so entsprechen und eine Genehmigung erteilen. Für das darauffolgende Schuljahr ist dies nicht mehr gewährleistet. "Wenn jedoch die Sekundarschule in diesem Jahr nicht errichtet wird, so haben wir die einmalige Chance vertan, eine weiterführende Schule in Balve vor Ort zu haben. Denn die Schülerzahlen für die Realschule sind rückläufig, so dass diese genauso wie die Hauptschule geschlossen werden müßte." appellieren Schulte und Schmidt an das Verantwortungsbewusstsein und ergänzen: "Wir möchten auch weiterhin den Kindern in Balve eine Möglichkeit der Schulausbildung geben."

Auch machen die beiden Vorsitzenden der CDU und SPD Fraktion noch einmal deutlich, dass die Sekundarschule für Eltern und Kinder, neben dem Weiterbestand einer weiterführenden Schule in Balve, eine deutliche Verbesserung gegenüber den bisherigen Schulformen Haupt- und Realschule ist. Darüber hinaus wird durch die Kooperation mit den Gymnasien in Menden und Sundern gewährleistet, dass den Kindern die notwendigen Grundlagen vermittelt werden, um auch nach der 10. Klasse an einem Gymnasium oder einer Fachoberschule erfolgreich den nächsten Bildungsabschluss zu erreichen.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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