Die dramatisch zurückgehenden Geburtenzahlen und die damit verbundenen Schülerzahlen stellen unsere Stadt vor große Herausforderungen. Eine neue Strategie zur Sicherung des Schulzentrums ist zwingend erforderlich. Nach intensiven Diskussionen in beiden Fraktionen wurde im Fachausschuss die Einrichtung einer Sekundarschule nach kooperativem Modell beschlossen. Aufgrund der ausdrücklichen Empfehlung der Bezirksregierung und dem zuständigen Ministerium in Düsseldorf fühlen wir uns in unserem Denken für den Erhalt des Schulzentrums bestätigt. Alle Balver Kinder sollen auch zukünftig die Möglichkeit haben, eine weiterführende Schule in unserer Stadt besuchen zu können. Im neuen Schulmodell soll sich so viel wie möglich aus dem bisherigen Programm der Realschule und der Hauptschule wiederfinden. Das längere gemeinsame Lernen wird sowohl von den Experten als auch von den Eltern als sehr positiv angesehen. Durch die engen Kooperationen mit den Gymnasien in Sundern und Menden sowie dem Berufskolleg in Menden werden den Kindern beste Voraussetzungen zum Erreichen des Abitur mit G9 gegeben und der Einstieg ins Berufsleben erleichtert. Auch die heimische Wirtschaft unterstützt das Konzept vorbehaltlos. Mit der Sekundarschule wird allen Kindern, die zur gymnasialen Oberstufe wechseln wollen, eine attraktive Schule geboten. Die Sekundarschule ist eine echte Chance zur Weiterführung unseres qualitativ hochwertigen Schulzentrums in Balve.

Die CDU-Fraktion und die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Balve sind sich der Verantwortung für Balve bewusst und unterstützen die Sekundarschule in vollem Umfang!

Johannes Schulte (CDU-Fraktion)
Cay Schmidt (SPD-Fraktion)


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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