Zu einem Arbeitsgespräch haben sich am gestrigen Sonntag der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Guido Grote, der Leiter des CDU-Arbeitskreises Schule Jörg Roland und der CDU-Fraktionsvorsitzende Johannes Schulte getroffen.

Die CDU-Fraktion hat ja bekanntlich durch Ihren Antrag, die Verwaltung  mit der Erstellung eines schulpädagogischen Konzeptes in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen, einer Elterninfo und einer anschließenden Elternbefragung, beauftragt. Ferner soll die planerische Umsetzung des Raumkonzeptes eines gemeinsamen Schulzentrums überprüft werden.

"Die hervorragende Arbeit von Haupt- und Realschule werden auch in einer gemeinsamen Schulform fortgesetzt. So wird sich u.a. das hervorragende Bildungsniveau der Realschule und die sehr gute individuelle Förderung der Hauptschule im gemeinsamen Schulzentrum wiederfinden und natürlich auch weiter entwickeln!",  so der Fraktionsvorsitzende Johannes Schulte.

"Die heimische Wirtschaft ist mit den Leistungen der Schulabgängern von Haupt- und Realschule sehr zufrieden" ergänzt Arbeitskreisleiter Jörg Roland. " Die enge Kooperation mit dem neuen gemeinsamen Schulzentrum ab 2013/2014 mit der heimischen Wirtschaft soll weiter ausgebaut werden."

Guido Grote betonte, dass die Eltern Ihre Kinder auch weiterhin auf der Hauptschule anmelden können. " Selbstverständlich werden wir, auch bei einer evtl. Einzügigkeit, eine Genehmigung für die Hauptschule bekommen. Dies hat mir der stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Klaus Kaiser noch einmal ausdrücklich bestätigt."

Ferner wurde die weitere Vorgehensweise besprochen. Zunächst wird sich der Arbeitskreis Schule der CDU am 06.12.2011 mit den Schulleitungen der Haupt- und Realschule treffen. Hier wird es u.a. um die Entwicklung der zukünftigen pädagogischen Konzepte gehen.

Anschließend wird der  Arbeitskreis weitere Informationen zur neuen Schulform "Sekundarschule" sammeln. Kontakte mit externen Fachberatern wurden schon geknüpft.

Natürlich hat sich die CDU-Führung auch mit der drohenden Schließung des Krankenhaus Balve befasst.

"Wir haben vor zwei Jahren erhebliche finanzielle Mittel aus dem Konjunkturpaket in unser Krankenhaus  investiert. Über deren sinnvolle Verwendung konnten wir uns beim letzten Tag der offenen Tür überzeugen. Hier wurde eine wichtige Investition in die ärztliche Versorgung unserer Bevölkerung investiert",  verdeutlichte Johannes Schulte. "Daher werden wir alles dafür tun, dass die heimischen Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft auf eine gute und wohnortnahe medizinische Versorgung zurückgreifen können"

Guido Grote wies darauf hin, dass unser Krankenhaus einen hohen Stellenwert besitzt, und natürlich auch Arbeitsplätze schafft.

Die CDU-Spitze ist sich einig, dass alle verfügbaren Kräfte nun gebündelt werden müssen. Hierzu wurde bereits Kontakt mit Landrat Thomas Gemke und dem heimischen Landtagsabgeordneten Wolfgang Exler aufgenommen. "Niedergelassene Ärzte, Krankenhausverwaltung und das Krankenhauspersonal müssen gemeinsam an der zukünftigen Entwicklung unseres Krankenhauses arbeiten", so der einhellige Tenor der CDU-Spitze, die das Thema auch in ihrer nächsten Fraktionssitzung intensiv diskutieren werden.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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