Im Rahmen der regelmäßigen Veranstaltungsreihe "CDU vor Ort" trafen sich zahlreiche CDU Mitglieder und Interessiert im Altenpflegeheim am Bruckner Weg, um sich über die aktuelle Situation vor Ort zu informieren. Wie schon in der Vergangenheit geht es der CDU, als führende politische Kraft vor Ort, darum, sich aus erster Hand zu informieren und die Weichen für eine gute Politik in Balve zu stellen.

Begrüßt wurden sie vom Leiter Franz-Josef Rademacher. Er beschrieb in seinem Referat die aktuelle Lage im stationären Pflegeheim und im betreuten Wohnen. Dabei machte er deutlich, dass es Pflege und Leistungen im Gesundheitswesen nicht zum Nulltarif gebe. Rademacher ging auf die Preissteigerungen ebenso wie auf die Veränderungen seit Bestehen der Einrichtung in Balve ein. Es sei zu beobachten, dass die Sozialsysteme nur noch Grundleistungen für die Versicherten erbringen. Erschwerend komme für die in der Pflege tätigen Mitarbeiter hinzu, dass ca. 40 Prozent der Arbeitszeit für Dokumentationstätigkeiten verwendet werden müsse. Erfreulich sei jedoch, dass das Haus, in dem 80 Mitarbeiter tätig sind, eine sehr hohe Auslastung habe. Insbesondere gelte dies für das betreute Wohnen.

Hierin sieht auch der CDU Stadtverbandsvorsitzende Guido Grote einen wichtigen Punkt, um auf die demografische Entwicklung zu reagieren: "Wir müssen uns weiter auf den demografischen Wandel einstellen und rechtzeitig die Weichen in Balve stellen, damit der weiterhin ungebrochene Bedarf gedeckt wird." Dabei sei darüber nachzudenken, wie schnell und zeitnah auf die Nachfrage reagiert werde. "Betreutes Wohnen sollte in Balve ausgebaut werden, um den Standortfaktor zu erhöhen, damit dafür gesorgt sei, dass Balver Bürger auch in Zukunft vor Ort bleiben können. ", so Guido Grote abschließend.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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