Deutschland steht vor einer Energiewende.  „Regenerative Energien“ bestimmen die aktuelle politische Diskussion.

Vor diesem Hintergrund hatte der CDU-Stadtverband Balve in seiner Veranstaltungsreihe „CDU vor Ort“ am 9. Juni 2011 zur Besichtigung der Balver Biogas GmbH & Co. KG. in Volkringhausen eingeladen. Erfreut konnte Stadtverbandsvorsitzender Guido Grote viele interessierte  CDU-Mitglieder und Gäste an der Biogasanlage begrüßen.

Die beiden Betreiber, Konrad Albersmeier und Alfred Reinken, stellten in anschaulicher und informativer Weise ihre Anlage, die nur mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird,  vor. Hohe Energiekosten, verursacht durch hohe Getreide- und Ölpreise, so führten sie aus, haben sie nach reiflichen Überlegungen dazu gebracht, diese Biogasanlage zu bauen, die 2009 in Betrieb genommen und 2010 noch einmal  vergrößert wurde.

Keine Nahrungsmittel, sondern Mist und  Gülle von Rindern, Puten, Pferden und Schweinen, dazu Grassilage und etwas Mais werden in den Gärbehältern  erhitzt und unter ständigem Rühren vergoren. Das dabei entstehende Methangas treibt 2 Motoren, die Strom und Wärme erzeugen, an. Mit der  erzeugten Wärme werden die Ställe des nahe gelegenen Landwirtschaftsbetriebes geheizt.

Mit der überschüssigen  Wärme, im Sommer mehr als im Winter,  wird das dünnflüssige Substrat nach der Vergärung mit einem Bandtrockner getrocknet. So wiegt es weniger und kann kostengünstiger zum Düngen auf die  Felder gebracht werden als wenn es in nassem Zustand abgefahren werden muss.  12.000 Kilowatt Strom werden täglich erzeugt.

Die Rührwerke in den Gärbehältern laufen  mit Eigenstrom. Der Rest wird ins Netz eingespeist  und mit 21 Cent pro Kilowattstunde vergütet.

Bei einer Investitionssumme von  ca. 2 Millionen Euro sind auch 2 ½  Arbeitsplätze entstanden. Die Anlage, die ganzjährig  rund um die Uhr läuft, wird zentral gesteuert. Auch vom heimischen PC kann sie überwacht werden. Störmeldungen werden direkt ans Handy gemeldet. Aber eine Person muss somit ständig in Bereitschaft sein.

Nach dem Rundgang durch die Anlage mussten die Betreiber  noch viele Fragen  der interessierten CDU-Mitglieder beantworten. In anregenden Gesprächen wurden die Vor- und Nachteile dieser Anlage kritisch beleuchtet.

Mit Applaus bedankten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  für den informativen Abend. Bei  einer Rostbratwurst und einem kühlen Getränk wurde dann  noch eine Weile weiter  gefachsimpelt.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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