672.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II hat die Stadt Balve in die Hand genommen, um  eine neue Heizungsanlage  im Schulzentrum zu installieren. CDU-Mitglieder, darunter auch der heimische Landtagskandidat der CDU, Wolfgang Exler, machten sich jetzt vor Ort ein Bild davon, dass dieses Geld gut angelegt ist. Seit Januar läuft der  Hackschnitzelofen. Er wird, wenn seine Leistung bei strengen Minusgraden nicht ausreicht, durch einen Gaskessel ergänzt und sparte bisher schon eine Menge Energiekosten  und CO2-Ausstoß. In Kürze kommt noch ein Blockheizkraftwerk dazu, das dann im Sommer für warmes Wasser sorgt und überschüssigen Strom in das Netz einspeisen kann. Auch sind in den meisten Klassen der Realschule die alten Nachtspeicheröfen bereits durch neue Heizkörper ersetzt worden.

Bürgermeister Hubertus Mühling und Ernst Reiner Schulte von der Stadt erläuterten die neue Anlage, die nun Schritt für Schritt erweitert wird und demnächst das gesamte Schulzentrum mit Energie versorgen soll. Dazu gehört natürlich auch, dass die Gebäude energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. So stehen  bei der Realschule die Fassaden, Dächer und Fenster auf dem Plan. Dafür hat die Stadt  in den nächsten 3 bis 4 Jahren noch 1,2 Mio. Euro im Investitionsplan vorgesehen. Wenn diese Maßnahmen abgeschlossen sind, kann auch die Hauptschule mit der dann eingesparten Energie versorgt werden.

Interessiert besichtigten die Teilnehmer den Bunker für die Hackschnitzel, beobachteten im Kesselhaus den Brennvorgang im Ofen und  ließen sich die vielen Stränge erklären, durch die die einzelnen Klassentrakte und Turnhallen versorgt werden. In der Realschulturnhalle wurde die neue Deckenstrahlheizung  und in den Dusch- und Umkleideräumen die neue Lüftungsanlage in Augenschein genommen, die nun  für ein angenehmeres Raumklima sorgen. Gerade als  Stadtverbandsvorsitzender Guido Grote sich bei den Verantwortlichen der Stadt und den interessierten Teilnehmern für die  informative Veranstaltung  bedanken wollte,  gab es noch eine Überraschung.  Anlässlich des  an diesem Tag  stattfindenden Elternsprechtages hatten Schülerinnen der Realschule  Waffeln gebacken, die sie nun mit einer Tasse Kaffee den erfreuten Politikern anboten. Diese nahmen das Angebot gerne an, ließen sich die frischen Waffeln munden und gaben dafür einen kleinen Obolus für die Schülerkasse.


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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