Bürgermeister Hubertus Mühling referierte über die Trinkwasserversorgung in Balve

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „CDU Balve vor Ort“ informierte sich der CDU-Stadtverband über die Trinkwasserversorgung in Balve und besichtigte dabei die Glärbachquelle. Bürgermeister und Werkleiter Hubertus Mühling ging sowohl auf die Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten als auch auf die zukünftigen Vorhaben ein.

Vor rund 30 CDU-Mitgliedern ließ er zuerst die Vergangenheit Revue passieren, als es in Balve noch keine flächendenkende und hygienisch einwandfreie Wasserversorgung gab. Durch die millionenschweren Investitionen in das Versorgungsnetz in den 80er-Jahren konnte dies erfolgreich verändert werden. Um eine permanente Versorgungssicherheit zu gewährleisten kooperiert man zudem seit vielen Jahren mit der Stadt Menden, die 1500m³ Wasser pro Tag garantieren, was dem Balver Bedarf voll entspricht.

Ferner sprach Bürgermeister Mühling das Vorhaben an, den Eigenanteil kontinuierlich zu erhöhen, da die Quellen in der Glärbach und im Fuhlbrauksiepen großes Potenzial besitzen. Daher wurde der neue Mendener Wasserlieferungsvertrag flexibler gestaltet und trage nur noch zu 40% zur Balver Wasserversorgung bei. Ein 100%iger Eigenanteil wäre hypothetisch möglich, mache aber laut Hubertus Mühling keinen Sinn, denn die Leistungen der Balver Quellen können in trockenen Sommern, wie im Jahre 2003, stark sinken. Daher fokussiere man sich auf versorgungs- und qualitätssichernde Maßnahmen, wie z.B. die permanente Behebung von Lecks und Modifizierung des Leitungsnetzes.

Zudem stehe der Aufbau einer neuen Druckerhöhungsanlage am Brucknerweg an, damit das Glärbachwasser vollständig in das Hauptnetz eingespeist werden könne, um höher liegende Orte wie Höveringhausen oder Eisborn zu erreichen.