Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Neuenrade Herr Klaus Peter Sasse

An den
Bürgermeister der Stadt Neuenrade Herr Klaus Peter Sasse

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sasse,

bei Ihrem Kampf für eine gerechte Zurückzahlung der zuviel geleisteten Solidaritäts-Beiträge können Sie sich der Unterstützung der Jungen Union Balve sicher sein.

Auch wenn es nicht die Stadt Balve ist, die sich um ihr hart erarbeitetes Geld betrogen fühlt, so provoziert uns das Vorgehen der Landesregierung zu dieser Stellungnahme.

Es kann schlichtweg nicht sein, dass leistungsstarke, hart arbeitende und gut geführte Städte für ihre Leistung bestraft werden. Dass ihre Stadt aufgrund der florierenden Wirtschaft hohe Soli-Beiträge leistet, trägt dem Gedanken der Solidarität Rechnung und hat seine guten Gründe. Jedoch ist ein doppeltes Bezahlen wie hier völlig inakzeptabel.

Die Balance zwischen Leistungsbelohnung und Solidarität, die unsere gesamte Gesellschaft trägt, gerät hier aus dem Gleichgewicht. Der Leistungsgedanke wird schlicht gestrichen. Allerdings darf der Punkt, an dem sich ehrliche Arbeit nicht mehr lohnt, nicht überschritten werden. Dieses einfache Prinzip dürfen auch die verantwortlichen Herren in Düsseldorf nicht vergessen.

Dass der geradezu skandalöse Brief des CDU-NRW-Generalsekretärs Hendrik Wüst nicht zur herrschenden politischen Kultur passt, ist selbstverständlich.

Die JU-Balve steht auf Ihrer Seite und wünscht viel Erfolg bei Ihrem Engagement für die gerechte Sache.

Mit freundlichen Grüßen im Namen der Jungen Union Balve

Felix Mertens

P.S.: Als offener Brief wird dieses Schreiben auch an die örtlich Presse weitergeleitet.